10.03.2005: Soll Mono seine Produkte zukünftig in Polen produzieren?
Eine Antwort darauf präsentierten Oberstufenschüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums dem Geschäftsführer Carsten Seibel. In den vergangenen drei Wochen beschäftigte sich der Grundkurs Sozialwissenschaften des HHG in Mettmann mit dieser Frage...
Herausgekommen ist eine 12-seitige Powerpoint-Präsentation, die die Schüler der Jahrgangsstufe 13 einem der drei Geschäftsführer der Mono Metallwarenfabrik Seibel vorstellten und erläuterten. „Ich bin beeindruckt“, schwärmte Carsten Seibel (unten rechts im Gespräch mit den Schülern), „wie genau die Schüler recherchiert haben und wie professionell sie ihre Überlegungen vorgetragen haben.“
Wirtschafts- und Produktionsstandort sowie der Absatzmarkt Polen wurde analysiert. Dabei hatten die Gymnasiasten mit einigen Hindernissen zu kämpfen. „Leider waren viele Internetseiten auf polnisch, so dass wir lange suchen mussten“, verrät die Arbeitsgruppe. Trotz dieses Umstandes gelangten die Abiturienten zu einem klaren Fazit. Sie sprachen sich für einen zusätzlichen Produktionsstandort in Polen aus. Bemerkenswert findet Kurslehrer Jürgen Becker, dass „es wirklich eine Gruppenarbeit war, die wir hier gesehen haben.“ Als Team hat der Kurs die Aufgabenstellung gelöst, die Becker und Seibel im Rahmen der KSW-Lernpartnerschaft zwischen HHG und Mono den Schülern gestellt hatten.
Die nächste gemeinsame Kooperationsmaßnahme steht ebenfalls schon im Terminplan: Die 9. Klässler werden ein Telefontraining absolvieren. Als Vorbereitung auf das Praktikum werden die Schüler bei Mono anrufen, um sich auf einen fiktiven Praktikumsplatz zu bewerben. Seibel wird anschließend die Telefonate mit den Jugendlichen im Unterricht analysieren.
Das Heinrich-Heine-Gymnasium unterhält neben der Kooperation mit Mono auch noch eine Lernpartnerschaft mit der Kreisverwaltung Mettmann und seit letzter Woche mit der Regio-Bahn.


