05.08.2005: REWE übernimmt Patenschaft im Rahmen von business@school

Um Schüler frühzeitig in Wirtschaftsfragen fit zu machen, übernimmt die Rewe im Rahmen des Projektes "business@school" seit 2 Jahren eine Patenschaft für das Kölner Ursulinen-Gymansium. "business@school" ist eine Initiative der Boston Consulting Group, die bundesweit mit Unterstützung verschiedenster Großunternehmen durchgeführt wird. Sie organisiert Projekte im Spannungsfeld von Schule und Wirtschaft, um die Wirtschaftsausbildung an Schulen zu verbessern...

Konkret bedeutet dies, dass Schülerinnen und Schüler sich in kleinen Gruppen um wirtschaftliche Fragen und Untersuchungen kümmern. Das Projekt ist aufgeteilt in drei Phasen: die erste Phase beinhaltet die Untersuchung eines Großunternehmens wie zum Beispiel der REWE Gruppe anhand von veröffentlichten Bilanzzahlen. Die zweite Phase beinhaltet die Untersuchung eines Kleinunternehmens. In der letzten Phase gilt es eine eigene Geschäftsidee anhand einer Präsentation darzustellen, aus der eine Siegergruppe hervor geht, die für ihre Schule am Landeswettbewerb teilnehmen wird.

Aus diesem Grunde waren die Mädchen des Ursulinen Gymnasiums am Freitag den 6. Mai 2005 in den Raum Köln der REWE eingeladen worden und stellten vor einer neunköpfigen Jury ihre Geschäftsideen vor. Die Jury bestand aus Mitarbeitern der REWE Zentrale sowie toom Baumarkt, der Boston Consulting Group und der Ford Werke.

Die fünf Mädchen-Gruppen aus dem Ursulinen Gymnasium hatten sich sehr gut vorbereitet. Gegen 14 Uhr füllte sich der Raum und die Präsentationen konnten starten. Den Anfang machte eine dreiköpfige Gruppe die eine Erfindung präsentierte, die den Auswahlprozess in verschiedenen Fast Food Restaurants erleichtern soll. Dabei handelte es sich um eine Software die über eine Touchscreen bedient wird, mit der man sich z.B. seine Sandwichs bei Subway’s selber zusammenstellen und zur Verarbeitung an den Rechner geschickt werden konnte.

Die zweite Gruppe entwickelte eine ‘PIN Abdeckkarte‘, gedacht für Kunden einer Bank. Diese soll vor vermeintlichen Betrügern schützen und somit einen Missbrauch der PIN ausschließen. Der Gebrauch ist relativ einfach, man steckt die Karte durch Zeige- und Mittelfinger und kann so den PIN eingeben ohne das jemand die Ziffernfolge mitbekommt. Eine desinfizierenden Fußmatte entwickelte Gruppe drei. Die Idee war relativ simpel, jedoch sehr gut durchdacht und aufbereitet. Zudem entwickelte das vierköpfige Team einen Prototypen und erklärte die Funktionen anhand dessen. Beim Auftreten auf die Matte wird durch kleine Düsen Desinfektionsmittel abgegeben, welches vor dem Betreten der Wohnung die Schuhsohlen desinfiziert und somit Bakterien abwendet.

Eine kleine Pause sorgte dafür, dass die Nervosität ein klein wenig abnahm. Nach ein paar Schnittchen und Getränken ging es dann wieder weiter. „Bed³“ hieß die Präsentation der vierten Gruppe. Die Geschäftidee – eine Bar im Szeneviertel der Stadt, welche eingerichtet ist wie ein Schlafzimmer und sich der Kunde nicht nur ein paar Drinks erkaufen kann sondern auch direkt die Einrichtung für seine Wohnung. Möbelhaus meets Kneipe. Sehr gut recherchiert und durchdacht präsentierte die siebenköpfige Mädchengruppe Ihre Geschäftidee und konnte auch bei der jeweils zur Präsentation anschließenden Fragerunde überzeugende Antworten liefern.

Die fünfte Gruppe hatte sich einen "Taxiservice" für Kinder vielbeschäftigter Eltern ausgedacht. Eine Fahrt sollte 2 Euro Kosten und die Kinder sollten die Möglichkeit haben sich Snacks im Auto zu kaufen, vorausgesetzt Sie sind alt genug. Fahrten waren allerdings nur auf ein Stadtgebiet konzentriert so dass viele Ziele nicht angefahren werden konnten. Die Gruppe hatte sich viel Mühe bei der Erstellung gegeben konnte aber nicht immer überzeugen.

Anschließend zog sich die Jury für die abschließende Entscheidung, welche Gruppe mit ihrer Präsentation am meisten überzeugt hatte zurück. Dies war eine schwere Entscheidung, denn nur der Gewinner des Schulfinales konnte weiter in die nächste Runde und somit zur Teilnahme am Regionalfinale aller Kölner Schulen, kommen. Nach einer kurzen Weile war es dann endlich soweit, die Jury war sich einig die beste Präsentation und kürte die vierte Gruppe mit der Geschäftsidee „Bed³“ als Gewinner. Denn die tolle Präsentation sowie das überzeugende Auftreten der Gruppe und die gründliche Recherche im vorraus, hatten am Ende die entscheidenden Punkte ausgemacht.