24.01.2008: REWE handelt in Köln
Die REWE Group baut ihr Engagement mit Schulen aus. Mit einer bunten Veranstaltung unterzeichnete das Handelsunternehmen in der Kölner Zentrale Vereinbarungen für die Zusammenarbeit mit 5 Kölner Schulen.
Die REWE Group Zentrale Köln feierte gestern (17.01.2008) die Unterzeichnung von Kooperationsvereinbarungen mit fünf Kölner Schulen im Rahmen der Bildungsinitiative KURS. Damit baut der Großkonzern mit national 9.000 Märkten und 184.000 Beschäftigten sein Engagement für Schulen aus. Neben dem Gymnasium Nippes und dem Stadtgymnasium Porz, die bereits seit 2002 bzw. Sommer 2007 mit dem Unternehmen kooperieren, sind nun auch die Königin-Luise-Schule, das Ursulinengymnasium und die Ursulinenrealschule Partner im Pool.
REWE möchte mit seinem Engagement Schüler für den Handels- und Touristikkonzern interessieren. Derzeit sind bereits mehr als 7000 Azubis in 10 Ausbildungsberufen beschäftigt. "Unsere Mitarbeiter sind unsere wichtigste Ressource, der Erfolgsfaktor Nr. 1 für unser Unternehmen. Wir engagieren uns in Schulen, denn wir brauchen engagierte und kompetente Mitarbeiter", erklärte Christoph Ranft, Bereichsleiter Personalentwicklung der REWE Zentrale Köln. "Und wir leisten hiermit unseren Beitrag zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung", so Ranft.
In einer Podiumsrunde unter Moderation von Dr. Christoph Merschhemke, Institut Unternehmen & Schule GmbH, Bonn, diskutierten die beteiligten Kooperationspartner aus Schulen und Unternehmen mit Vertretern der IHK Köln und des Schulamtes über die Chancen und Möglichkeiten einer intensiveren Verflechtung von Schulen und Unternehmen. Schulleiter Ulrich Bodenberg, Königin-Luise-Schule, betonte, eine Schule, die heute noch eine Kooperation mit der Wirtschaft verweigere, sei ein Anachronismus. Es gehe nicht darum neben den in den Lehrplänen ausgewiesenen Themen Unterricht mit Bezügen zur Wirtschaft anzubieten, sondern Bezüge zur Wirtschaft- und Arbeitswelt in den Unterricht zu implementieren. "Lernpartnerschaften bedeuten eine wirkliche Qualitätsverbesserung von Schule", so der Schulleiter.
Dass REWE von der Kooperation mit Schulen nicht nur im Hinblick auf die Sicherung kompetenten Nachwuchses profitieren kann, sondern auch spannende Impulse aus den Schulen für das Unternehmen zu erwarten sind, zeigten zahlreiche hochkarätige Schülerbeiträge, die die Feierstunde umrahmten.
Am Standort Köln beschäftigt REWE mehr als 2.000 Mitarbeiter, darunter 80 Auszubildende in 10 Berufen.
Die Lernpartnerschaften sind Teil des Projekts "Kooperation Unternehmen der Region und Schule" (KURS), einer Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handelskammern zu Köln, Aachen, Bonn/Rhein-Sieg sowie der Handwerkskammer zu Köln. "KURS"-Lernpartnerschaften tragen dazu bei, Schülerinnen und Schülern Wirtschaftsthemen sowie Berufs- und Arbeitswelt näher zu bringen und sie praxisnah auf die Anforderungen in Beruf und Studium vorzubereiten. Auf Dauer angelegte Lernpartnerschaften sollen einen intensiven Austausch und Wissenstransfer anregen und allen Partnern Nutzen bringen. Im Regierungsbezirk Köln gibt es bereits mehr als 230 Lernpartnerschaften im Rahmen von KURS, in der Stadt Köln beträgt die Anzahl 45.


