01.04.2009: Siemens Schülerwettbewerb entschieden

Die Gewinner des Siemens Schülerwettbewerbs 2009 zum Thema "Auf H2Ochtouren forschen!" stehen fest.

Fabian Dücker und Pirmin Kelbel heißen die Gewinner des Siemens Schülerwettbewerbs 2009 in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik. Mit ihrer Arbeit zum Thema "Kabellose Ableitung von Herz- und Atemfrequenz mittels der Schallleitfähigkeit von Wasser" haben die beiden Nachwuchsforscher aus dem nordrhein-westfälischen Lüdenscheid die Jury überzeugt. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung überreichte Prof. Dr. Hartmut Raffler, Leiter der Abteilung Information and Communications bei Siemens Corporate Technology, dem Team einen Scheck in Höhe von 30.000 €. Über den zweiten Platz und ein Preisgeld von 20.000 € durfte sich Kerstin Saul aus Michelstadt in Hessen freuen. Sie wurde für ihr Projekt mit dem Titel "Experimentelle Untersuchungen zur Elektrodialyse" ausgezeichnet. Der dritte Platz ging nach Waren in Mecklenburg-Vorpommern. Susanna Goetze, Daniel Rönnpagel und Udo Hildebrandt erhielten für ihre Arbeit "Trinkwasser für Afrika" einen Scheck über 10.000 €. Um die Schülerinnen und Schüler auch nachhaltig zu fördern, sind die Preisgelder zweckgebunden und sollen den Jugendlichen die Finanzierung ihres Studiums erleichtern.

Zusätzlich werden den Gewinnern Tutoren an die Seite gestellt. Die Tutoren sind Mitglieder des Siemens-TOPAZ-Programms und werden die Wettbewerbssieger künftig mit Rat und Tat unterstützen.

Nicht nur die jungen Forscherinnen und Forscher durften sich beim nationalen Finale über einen Preis freuen. Auch die betreuenden Lehrkräfte wurden für ihr Engagement ausgezeichnet. Friedrich Hattendorf, Dr. Jakob Trefz und Andreas Liedtke erhielten 3.000 € bzw. 2.000 € und 1.000 € für ihren Fachbereich.

Neun Teilnehmer(-teams) aus acht Bundesländern konnten sich bei den regionalen Entscheiden an den drei Partner-Universitäten für das nationale Finale qualifizieren. Für die 18 Schülerinnen und Schüler galt es dann, ihr Projekt zum Thema "Auf H2Ochtouren forschen!" vor der zehnköpfigen Professoren-Jury und dem Publikum zu präsentieren und den Juroren in einem anschließenden Gespräch Rede und Antwort zu stehen.

Allerdings stand nicht nur Arbeit auf der Tagesordnung des nationalen Finales. Neben Vortrag und Jurygespräch erwartete die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Bereits am Samstag gab es für die Teilnehmer die Möglichkeit, einander bei einem gemeinsamen Abendessen besser kennenzulernen. Wer wollte, konnte an Informationsgesprächen mit Mitgliedern des Siemens-Studentenprogramms TOPAZ teilnehmen und die Unternehmensausstellung "Milestones" im SiemensForum besuchen. Sonntagabend wurde dann im historischen Festsaal des Alten Rathauses beim Galadiner auf die geleistete Arbeit und die erfolgreichen Projekte der Finalisten angestoßen.