24.03.2006: Gesundheitsförderung bei T-Mobile
Schülerinnen und Schüler erkunden Konzepte der Gesundheitsförderung bei T-Mobile
Im Rahmen des Biologieunterrichts hatten Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums bereits die Kantine ihres Partnerunternehmens, der Zentrale der Deutschen Telekom AG in Bonn, unter die Lupe genommen. In einem nächsten Schritt ging es mit der gleichen Gruppe darum, einen weiteren Aspekt aus dem Themenfeld "Arbeit und Gesundheit“ zu beleuchten.
Die EMA-Schülerinnen und Schüler besuchten mit ihrer Lehrerin, Renate Friederichs, den Fitness- und Erholungsbereich auf dem Campus der Bonner Zentrale des Mobilfunkbetreibers T-Mobile. Im Zuge des Umbaus der Zentrale im Jahre 2004 stellte sich die Frage nach der weiteren Nutzung der Räumlichkeiten der alten Kantine. Diese wurden schließlich zu einem Fitness- und Erholungsbereich für die Beschäftigten umgewandelt. Unter der Bezeichnung ComVita führt ein externer Betreiber die Einrichtung, die die vier Zonen "Fitness", "Physio", "Entspannung" und "Spiel" miteinander verbindet. Das Konzept dient u. a. zur Vorbeugung oder Verhinderung von Rückenschmerzen, die auf der Liste der Gesundheitsprobleme am Arbeitsplatz ganz oben zu finden sind.
Zur Vorbereitung auf die Erkundung des Fitness- und Erholungszentrums fand im Biologieunterricht ein Unterrichtsblock zum Thema "Sportphysiologie" statt. Behandelt wurde u.a. der Zusammenhang von ausgewogener Ernährung und Fitness oder die Wirkung verschiedener Trainingsmethoden auf Fitness und Leistungsfähigkeit. Ausgestattet mit Pulsuhr, gewannen die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulgelände bei unterschiedlichen körperlichen Übungen Erkenntnisse über die eigene körperliche Fitness.
Beim Besuch des Fitness- und Erholungsbereiches von T-Mobile erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Struktur der Einrichtung als Element des Gesundheitsmanagementkonzeptes des Unternehmens. Sie lernten Geräte und Methoden kennen und sie durften selber Hand anlegen bzw. die Muskeln spielen lassen. Bei einem 20-minütigen Aerobicprogramm kamen viele Jugendliche an ihre körperlichen Grenzen.
In der anschließenden Auswertung des Unternehmensbesuches wurden insbesondere die Gründe für das kostspielige Engagement des Unternehmens diskutiert. Auch wenn die Beschäftigten einen Teil der Kosten durch monatliche Beiträge tragen, ist der finanzielle Aufwand für das Unternehmen dennoch beträchtlich. Die Schülerinnen und Schüler nannten als mögliche Gründe für die vom Unternehmen übernommene Gesundheitsverantwortung, dass dadurch die Identifikation der Beschäftigten mit dem Arbeitgeber steigt und dass durch die mögliche Vermeidung von berufsbedingten Erkrankungen durch die Stärkung der Fitness der Beschäftigten Kosten eingespart werden können.
Materialbeispiel zum Themenkomplex "Arbeit und Gesundheit"


