14.11.2004: Jugend-Schule-Wirtschaft
Deutsche Bank Stiftung zeichnet Facharbeiten aus
Christian J. Stronk, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Bank Stiftung Alfred Herrhausen Hilfe zur Selbsthilfe hat am Freitag (12.11.2004) hervorragende Schülerarbeiten im Bereich der ökonomischen Bildung ausgezeichnet. Die Facharbeiten sind im Rahmen der Initiative Jugend-Schule-Wirtschaft der Deutschen Bank Stiftung im Schuljahr 2003/2004 entstanden.
Mit dem 1. Preis wurde Carlo Wilke vom Philipp-Matthäus-Hahn-Gymnasium in Leinfelden-Echterdingen ausgezeichnet. Auf den weiteren Plätzen folgen Arbeiten aus dem slowenischen Celje (Kaufmännische Schule) und dem thüringischen Greiz (Staatliches Gymnasium). Bereits zum sechsten Mal zeichnet die Deutsche Bank Stiftung Schülerinnen und Schüler für besonders gut recherchierte und fachlich beeindruckende Arbeiten über Wirtschaftsthemen aus. Im Rahmen der Initiative Jugend- Schule-Wirtschaft wurden im letzten Schuljahr ins- gesamt 514 Arbeiten aus Deutschland, Polen, Slowenien, Ungarn, der Slowakischen und der Tschechischen Republik eingereicht. Die 21 besten Ausarbeitungen wurden von einer siebenköpfigen Fachjury bewertet, insbesondere nach den Kriterien Eigenleistung, Praxisbezug und wissenschaftlicher Relevanz.
„Mit Jugend-Schule-Wirtschaft bieten wir eine Möglichkeit für junge Menschen, über den Schulalltag hinaus im erweiterten Rahmen zu lernen: Leistung, eigenständige Zielsetzung und Zielerreichung, Wirtschafts- und Europaorientierung sind wesentliche Bestandteile unseres Projektes“, so Stronk bei der Preisverleihung in Berlin.
Die von den Schülern bearbeitete Themenpalette ist erneut breit ausgefallen, wie an den Fragestellungen der Siegerarbeiten zu erkennen ist:
- Eine Drehung weiter – Der Mittelstand in der Globalisierung am Beispiel der Hutzel Gruppe (Philipp-Matthäus- Hahn-Gymnasium, Leinfelden-Echterdingen)
- Eine Wanderung durch die Fürstenstadt – von der Vorgeschichte bis heute (Kaufmännische Schule, Celje)
- Die stillgelegte Bahnstrecke Greiz-Mohlsdorf als Biotop und unter wirtschaftlichen Aspekten (Staatliches Gymnasium, Greiz)
Jugend-Schule-Wirtschaft ist das ökonomische Bildungsprojekt der Deutsche Bank Stiftung. Die Jugendlichen recherchieren Wirtschaftsthemen und stellen ihre Erkenntnisse auch in einen internationalen Kontext. Dabei werden sie von Redakteuren der Partnerzeitungen und von Mitarbeitern der Deutschen Bank begleitet. So wird Wirtschaft in ihren europäischen und regionalen Zusammenhängen erlebbar. Gleichzeitig lernen die jungen Menschen unterschiedliche Kulturen und Sprachen kennen, aber auch gemeinsame Ziele und Interessen. Die Beiträge erscheinen regelmäßig in der jeweiligen Partnerzeitung. Die steigende Teilnehmerzahl von Schülern aus Polen, der Tschechischen Republik, Slowenien, der Slowakei und Ungarn unterstreicht den zunehmend europäischen Charakter der Initiative. Außerdem verstärkt sich der Trend zu Gemeinschafts- und Teamarbeiten unter den Schülern.
[Quelle: Presseinformation der Deutschen Bank vom 12.11.2004]


