22.03.2006: Jugend denkt Zukunft
Junge Zukunftsdenker entwickeln Serviceideen für die Bahn
Fußreflexzonenmassage im ICE, Tragedienst für schweres Gepäck oder der Tür-zu-Tür-Transport - welche neuen Dienstleistungen wird die Bahn im Jahr 2020 anbieten? Dieser Frage gehen Schülerinnen und Schüler der Georg Schumann Schule Leipzig gemeinsam mit der DB Services Südost GmbH auf den Grund: Sie machen mit bei 'Jugend denkt Zukunft. ' Die Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft macht sich zusammen mit der DB Services Südost GmbH auf die Suche nach innovativen Dienstleistungen der Bahn im Jahr 2020. Schülerinnen und Schüler sind für eine Woche zu Gast bei dem Unternehmen und beschäftigen sich mit Zukunftstrends der Mobilitätsbranche.
Die Schüler der neunten Jahrgangsstufe präsentieren ihre Ergebnisse und Ideen dieser spannenden Woche am Freitag, 25. März 2006, um 10 Uhr im Seminarraum der DB Services Südost GmbH, Richard-Wagner-Straße 3 in Leipzig vor Unternehmensmitarbeitern, Lehrern und Eltern.
'Jugend denkt Zukunft' ist eine Initiative der Wirtschaft und richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf. Bei dem Projekt engagieren sich Unternehmen als Paten für Schulen und begleiten das jeweilige Innovationsspiel. In nur fünf Tagen entwickeln Jugendliche mit und in Unternehmen Produkte und Dienstleistungen für die Welt von morgen und erleben Innovationsprozesse hautnah.
Jugend denkt Zukunft - das Innovationsspiel
Während der fünf Tage durchlaufen die Jugendlichen einen exemplarischen Innovationsprozess. Der Schulbetreuer, der das Spiel methodisch und inhaltlich begleitet, macht die Jugendlichen mit gesellschaftlichen Megatrends und Trends der Mobilitätsbranche bekannt. Mit diesem Wissen entwickeln die Schülerinnen und Schüler in Zukunftswerkstätten kreative Ideen neue Dienstleistungen der Bahn im Jahr 2020.
Im Praxis-Check werden die Ergebnisse gemessen, inwieweit sie den realistischen Marktbedingungen standhalten: Kann das Projekt technisch umgesetzt und finanziert werden, wie lassen sich die Dienstleistungen vermarkten? Diese Fragen diskutieren die Jugendlichen untereinander und mit den Experten der Bahn. In einem Rollenspiel simulieren sie die Realität: Als Unternehmer stellen sie ihre Dienstleistung vor, als Pressevertreter, Forschungsinstitut und Öffentlichkeit hinterfragen sie diese Innovationen kritisch.
Die Ideen der teilnehmenden Klassen werden von einer Jury, die sich aus Wirtschaftsvertretern und Zukunftsforschern zusammensetzt, ausgewertet und gehen in einen regionalen und bundesweiten Ergebniswettbewerb ein. Die erste bundesweite Prämierung ist für Mai 2006 geplant.
Jugend denkt Zukunft ist ein innovatives Produkt des Beratungsunternehmens IFOK GmbH. Im September 2004 fiel der Startschuss für das Innovationsspiel im Rhein-Neckar-Dreieck. Seitdem haben Unternehmen bundesweit mehr als 190 Patenschaften für Schulen übernommen. In Baden-Württemberg sind darunter Unternehmen wie ABB, Boehringer Ingelheim, MLP, Sparkassen und Volksbanken.
Bundesweite Partner des Projekts sind Wrigley GmbH, BASF Aktiengesellschaft und Vodafone Deutschland. Regionalsponsor in Baden-Württemberg ist die EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Projektpaten sind die Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen Christian Wulff, Matthias Platzeck und Georg Milbradt; Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit; der Wirtschaftsminister in Sachsen-Anhalt Horst Reeberger; die Kultusminister in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz Helmut Rau, Karin Wolff und Doris Ahnen; der bayerische Staatsminister Siegfried Schneider sowie der bayerische Staatssekretär Karl Freller.
[Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Bahn] Weitere Informationen unter www.jugend-denkt-zukunft.de


