30.06.2006: StartUP Werkstatt - Siegerehrung in Hamburg
Weibliche Fußballfans und männliche Hobbyköche: Deutschlands Gründer-Nachwuchs am Puls der Zeit
Fünf Soltauerinnen haben sich im Rahmen der StartUp-Werkstatt, Deutschlands größtem Existenzgründer-Planspiel, dem „Männerthema“ Fußball verschrieben. Das Team „LaOla“ überzeugte die Jury mit speziell angefertigten Tischkickerfiguren, die mit individuellen Trikots gekleidet werden können. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze, zeichnete die glücklichen Gewinnerinnen im Rahmen der Bundessiegerehrung in Hamburg aus. Mit ihrer pfiffigen Geschäftsidee setzten sich die Schülerinnen gegen bundesweit 1.260 teilnehmende Teams durch.
Auch in diesem Jahr bestachen die fiktiven Unternehmensgründungen der Schülerinnen und Schüler durch Kreativität, aber auch durch Alltagsnähe. Küche und Kochen, längst keine reinen Frauenthemen mehr, beschäftigten ein reines Männerteam aus Baden-Württemberg. Die vier Offenburger stellten ein Gerät vor, das in jede Küche integriert werden kann und per Internet eine Verbindung zu einer Online-Datenbank mit Rezepten herstellt. Kein langwieriges Durchforsten von Kochbüchern mehr – mit dem Produkt der „Modern Cooking Solutions“ ist das Rezept für das Wunschgericht stets schnell griffbereit.
Die jungen Gründer legten ein ausgeprägtes unternehmerisches Gespür an den Tag. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden Marktnischen aufgetan und gesellschaftliche Trends gezielt aufgegriffen. Von einem Tischgrill zur Heimzubereitung des Döner Kebap bis hin zu einer Kommunikationshilfe für taubblinde Menschen berücksichtigten die Teilnehmer bei der Entwicklung ihres Geschäftskonzepts unterschiedliche Branchen, aber auch individuelle Bedürfnisse. „Die Geschäftsideen der Schülerteams begeistern aufgrund ihrer hohen Professionalität. Die Jungunternehmer haben mit ihren Ideen die Jury und die Gäste nachhaltig beeindruckt. Die StartUp-Werkstatt hat in diesem Jahr wieder einmal deutlich gezeigt: Schüler haben Spaß am Unternehmertum“, so Prof. Dr. Jürgen Kluge, Deutschlandchef von McKinsey & Company.
Die Schülerinnen und Schüler hatten vier Monate Zeit, die Aufgaben rund um das Thema Existenzgründung zu lösen. So mussten eine Geschäftsidee gefunden, der Business-Plan und einzelne Marketingmaßnahmen entwickelt, die Finanzierung gesichert und mögliche Geschäftspartner akquiriert werden. Die Teilnahme an der StartUp-Werkstatt zahlt sich aus: Das Siegerteam fährt zur Verleihung des Deutschen Gründerpreises nach Berlin. Auf die besten Teams warten darüber hinaus Geldpreise in Höhe von insgesamt 6.000 Euro und das Future Camp, ein speziell auf Schüler zugeschnittenes dreitägiges Management- und Persönlichkeitstraining mit Workshops und Outdoor-Aktionen.
Quelle und weitere Informationen unter www.startup-werkstatt.de


