10.05.2006: EMA-Schüler im Betriebspraktikum bei der Telekom Zentrale in Bonn
Spannende, abwechslungsreiche und vielseitige Möglichkeiten beim Telekommunikationsriesen
"Ich hatte für mein Schülerbetriebspraktikum die Auswahl zwischen Telekommunikation, Umweltabteilung, Ideendesign und noch ein paar anderen Abteilungen und Bereichen bei der Telekom", so Svenja Liersch, Schülerin der Jahrgangsstufe 11 am Bonner Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA) in ihrem Praktikumsbericht. "Ich entschied mich ohne konkrete Vorstellung für die Umweltabteilung. Was soll sich eine Schülerin unter dem Begriff 'Umweltmanagement' bei der Telekom vorstellen? Die Telekom als Unternehmen, das für seine Handys und Elektronikartikel, sowie Dienstleistungen rund ums Internet bekannt ist. Wie verpackt man am umweltschonendsten? Mir war zu Beginn nicht bewusst, in welchen Bereichen die Telekom überall tätig ist ..."
Sechs EMA - Schülerinnen und - Schüler absolvierten ihr zweiwöchiges Schülerbetriebspraktikum zu Beginn dieses Jahres in verschiedenen Abteilungen des Bonner Telekommunikationsriesen. Das Gymnasium hat seit Sommer 2005 eine Lernpartnerschaft mit der Telekom Zentrale in Bonn. Als zentrale Koordinatorin für die Lernpartnerschaft organisierte Iris Lütkemeyer die Einbindung der Praktikanten in die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens. So konnten Sebastian Heid, Sebastian Sarx, Redouan El Ghadioui, Maria Valdez, Darjan Durasevic und Svenja Liersch Telekom-Arbeitswelt an verschiedenen Bonner T-Standorten und in verschiedenen Abteilungen, Bereichen und strategischen Feldern des Unternehmens kennen lernen. Sie schnupperten in die Bereiche Personalentwicklung, Gesundheitsmanagement, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Umwelt und Nachhaltigkeit oder sie halfen mit im Umzugs- und Entstörservice.
Maria Valdez beispielsweise verbrachte eine abwechselungs- und lehrreiche Zeit in der Personalentwicklung der Telekom an der Bonner Karl-Duwe Straße. Die Schülerin durfte ihrer Betreuerin und deren Arbeitsgruppe bei den Planungen für ein neues Führungskräfteprogramm über die Schulter schauen und sie durfte aktiv mitarbeiten: In ihren Tätigkeitsbereich fielen u. a. die Unterstützung bei der Netzwerkbetreuung bei der Vor- und Nachbereitung von Sitzungen und Meetings oder die selbstständige Erstellung von Power-Point-Präsentationen.
Darjan Durasevic hat die Bereiche Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement bei der Telekom unter die Lupe genommen. In den 14 Tagen hat er in diesem Bereich recherchiert und u.a. die Kantine und das Ernährungskonzept oder das ganzheitliche Gesundheitskonzept ComVita auf dem Gelände von T-Mobile besucht. "Ich war überrascht, dass das Engagement für die Gesundheit der Beschäftigten eine so große Rolle in einem Unternehmen wie Telekom spielt", so der Schüler als Fazit. Leider war wenig Raum für eigene Aktivitäten, da hätte er sich ein wenig mehr gewünscht.
Überrascht war auch Sebastian Sarx, der wie Svenja Liersch in der Telekom Zentrale in die Abteilung Umwelt und Nachhaltigkeit schnuppern konnte. Bei ihnen ging es zwei Wochen lang um Umweltschutz und Energieeinsparung und um Verbesserungen auf diesem Gebiet. Die beiden recherchierten im Internet, führten Telefongespräche und lösten Aufgaben, die ihnen ihr Betreuer stellte. Sie konnten ebenfalls an einer englischsprachigen Videokonferenz teilnehmen und sie nahmen an einer Konferenz in Darmstadt teil. Erkenntnis der Schüler: Umweltschutz im Betrieb hat mit Umweltromantik nicht viel zu tun. Verbesserungen sind nur erzielbar, wenn handfeste und unumstößliche Zahlen und Fakten vorliegen.
Sebastian Heid war in einem ganz anderen Bereich tätig. Der Schüler, der sein späteres Berufsfeld in der Informationstechnologie sieht, wurde hintereinander in den Bereichen "Umzugsservice" und "Entstörungsservice" eingesetzt. Eingesetzt im wahrsten Sinne des Wortes. Nach einer Einführung sorgte er zusammen mit Telekom-Experten zunächst dafür, die Rechner von Telekom-Beschäftigen neu einzurichten, die an einen anderen Arbeitsplatz umgezogen waren. Noch ein Stück anspruchsvoller wurde es in der zweiten Woche. Eingebunden in das Entstörungsteam hat er mitgeholfen, Rechner von Telekom-Mitarbeitern, die eine Störung meldeten, wieder zum Laufen zu bringen.
Fazit: Die Telekom war für alle Schülerinnen und Schüler viel spannender und abwechselungsreicher als zunächst von ihnen erwartet. Alle berichteten über die freundliche und aufmerksame Betreuung und über die angenehme Betriebsatmosphäre. Zumindest bei einigen von Ihnen ist das Unternehmen in so guter Erinnerung geblieben, dass man es sich als späteren Arbeitgeber vorstellen kann. Eine wichtige Forderung von allen an das Praktikum ist, dass sie gefordert werden und selbstständig Aufgaben erledigen können. Dabei war allen auch klar, dass manchmal auch einfachste Basistätigkeiten auszuführen sind.


