23.11.2006: Schüler diskutieren mit TNT Experten über Energie- und Umweltfragen
Wilhelm-Busch-Realschule in Köln und TNT im Dialog
Nachdem die TNT-Niederlassungen Berlin, Bremen und Köln durch die Unterzeichnung von Kooperationsvereinbarungen mit benachbarten Schulen auf sich aufmerksam gemacht hatten, haben sich die Partner in den neu gebildeten Lernpartnerschaften nur wenig Zeit gelassen, um erste Erfahrungen in der Zusammenarbeit zu sammeln.
Ein Transportdienstleistungsunternehmen repräsentiert zunächst einmal das Zukunftsthema „Logistik“.
In der Kooperation mit Schulen lassen sich eine Reihe von Schnittstellen identifizieren. Um die Zusammenarbeit mit TNT Express für die Lehrkräfte an den Partnerschulen zu erleichtern, ist das Bonner Institut Unternehmen & Schule mit der Entwicklung und Bereitstellung begleitender „Einstiegsmaterialien“ beauftragt worden. An Hand dieser Materialien sind in den Niederlassungen bereits „Basiserkundungen“ in Kleingruppen durchgeführt worden, die vor allem durch die Einbindung von TNT-Azubis gut funktioniert haben.
In Köln hat man jetzt erste praktische Erfahrungen mit dem Kooperationsthema „Energie und Umwelt“ gesammelt. Die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Busch-Realschule (Jahrgangsstufe 10, Fach Physik) haben sich mit den Einstiegsmaterialien auf das Thema vorbereitet und waren somit für den gestern stattfindenden Ortstermin und die Diskussion mit den Unternehmensexperten bestens präpariert.
Wie groß ist der Energie- und Wasserverbrauch in den Niederlassungen? Wie groß ist der Kraftstoffverbrauch durch die Transportfahrzeuge und wie hoch ist die Menge der dabei freigesetzten Menge an Treibhausgasen? Alle Fragen waren erlaubt und auf alle Fragen erhielten die Schülerinnen und Schüler Antworten.
Die Jugendlichen hatten den Energieaufwand in der Niederlassung mit dem in der Schule verglichen und viele gute Vorschläge für die Einsparung von Energie- und Wasser im Gepäck. Schließlich waren sie dann doch erstaunt zu sehen, wie intensiv man sich bei TNT mit der Thematik beschäftigt. Niederlassungsleiter Detlef Mackowiak konnte am Umweltplan, dem so genannten „Umweltaudit“ zeigen, wie vielschichtig man sich mit Umweltthemen auseinander setzt.
Dabei konnten die Jugendlichen erkennen, dass auch kleine Maßnahmen große Effekte haben können. So hat die Niederlassung an den Wasserzuleitungen für die Küche und die sanitären Einrichtungen Wasserstopper installieren lassen, um den Verbrauch zu senken. Die Schüler schlugen vor, Regenwasser einzufangen und Solarzellen zu installieren. Herr Mackowiak wies darauf hin, dass beide Vorschläge beim Neubau von Niederlassungen berücksichtigt werden.
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