14.07.2006: Erfolgsgeschichten auf dem „zweiten Weg“
Wege in die Berufsausbildung über berufsbildende Einrichtungen und Praktikum
Dass Jugendliche direkt nach Abschluss der Schule keinen Ausbildungsplatz bekommen, ist heute leider keine Seltenheit mehr.
Das muss aber nicht schon das Aus bedeuten, wie der real,- Markt Kulmbach beweist. Seit Jahren konzentriert man sich dort auf junge Leute, die im ersten Anlauf nicht zum Zuge gekommen sind. Der „zweite Weg“ führt Schulabgänger oft zu berufsbildenden Einrichtungen, in denen sie Qualifikationen nachholen und erste berufliche Erfahrungen sammeln.
Haben die Jugendlichen das Glück ihr Praktikum im Kulmbacher real,- Markt zu machen, können sie nun zeigen, was in Ihnen steckt. „Wenn sich unsere Praktikanten bewähren, dann nehmen wir sie für ein längeres Praktikum zu uns und bieten denen, die sich engagieren, auch einen Lehrvertrag“, so Geschäftsleiter Roman Höchtl. Drei junge Leute sind zurzeit bei real,- in der Ausbildung; sechs weitere werden in diesem Herbst noch dazu kommen. Und alle haben als Praktikanten dort begonnen.
„Wir bilden seit Jahren aus und nehmen Rücksicht auf die Situation, dass viele Jugendliche sich unmittelbar nach der Schule oft noch schwer tun mit der beruflichen Orientierung“, berichtet Roman Höchtl. Die Berufswünsche junger Schulabgänger seien oft entweder utopisch oder zielten alle in die gleiche Richtung. „Die Jugendlichen sind oft nicht so gefestigt, kennen ihre Wünsche nicht wirklich und manchmal stimmen einfach die Noten nicht. In einem Praktikum können sie sich ein Bild von dem Beruf machen und sich empfehlen.“
Weitere Informationen zum Engagement von real,- finden Sie unter www.metro-macht-schule.de


